Kaikoura

Mit den vielen zurückgelegten Kilometern von gestern haben wir heute etwas Vorsprung und wollen eine kürzere Etappe fahren. Ziel soll ungefähr Kaikoura sein: Das Küsten-Käffchen wurde im November 16 von einem 7.6-er Erdbeben heimgesucht – wir sind gespannt, wie’s aussieht.

Der Ort hat mehr Vorschuss-Lorbeeren als tatsächlichen Charme. Das meiste scheint noch oder wieder in Takt zu sein, Beizen und Läden hat es zur Genüge. Daher natürlich auch die entsprechende Anzahl Touristen, die das Dörfchen überschwemmen. Ist schliesslich wegen irgendwelchen tektonischen Platten, 800m tiefem Wasser und 2 Strömungen offenbar ein guter Futterplatz für allerlei Viecher im Wasser und daher Startpunkt für Helikopter unterstützte Walsichtungen, Delfin-Mitschwimmen, Robben-Streicheln (oder so), etc.

Wir prüfen ein paar Übernachtungsoptionen, wählen die eine und velölen an den Strand. Baden ist allerdings gar nicht so einfach, da an den meisten Stellen fiese Strömungen herrschen, die das Baden offiziell verbieten.

Aeschi findet dennoch einen Fleck, wir sünnelen, bädelen und lesen etwas und machen uns nach einem verdienten Apéro auf den Rückweg.
Von den Restaurants in der Gegend macht uns keines wirklich an, weshalb ich kurz zum Supermarkt radle und etwas Gescheites hole. Es gibt Filet mit Salat und Pommes Chips. Und Aeschis weltklasse Knoblauch-Brötli 🙂

Parat (nei, das isch nid Mathilda, das isch dr Camper vo de Nachbare)