Geburtstagsrutschen

Heute hat T Geburtstag, ich glaub sie wird 25 oder so.
Jedenfalls hab ich da mal versucht nicht allzufrüh aufstehen zu wollen und eine minimale Happy Birthday Deko hinzukriegen, bevor T wach wird. Hat dann auch funktioniert 🙂

Nach einem French Toast FrĂĽhstĂĽck «um die Ecke» (wohl so 10 km) haben wir uns dann in den 440 Bikepark aufgemacht.

Gut ausgeschildert, sofort gefunden. Wir sind quasi die Ersten, nur ein weiterer Fahrer ist zur Mittwochs-Öffnung um 12 schon da. Also schnell den Wisch von wegen gefährlich und selber Schuld etc. unterschrieben, die Mehrfahrtenkarte gelöst und die Göppel auf den Anhänger geschnallt.
Hinten im Toyota Geländewagen meint der Dritte noch, das würde wohl die rutschigste Angelegenheit, die wir jemals erlebt hätten, der ganze Park sei vorwiegend Lehmboden und noch recht nass vom nächtlichen Regen.

Wir arbeiten uns wie gewohnt die Schwierigkeitsskale nach oben, fangen also mit etwas hellblauem, was mittelschwer bedeutet, an. Und bereits vor der zweiten Kurve versucht, etwas zu bremsen und in unverminderter Geschwindigkeit durch die Gegend geschlittert.
F*ç@ … der hatte Recht. Das ganze ist hart gepresster Lehm, jetzt schön feucht-schmierig mit einer dĂĽnnen Schicht Piniennadeln bedeckt. Man könnte auch Seifenwasser auf Plattenboden giessen. Also immer schön «Anstellpunkte» fĂĽr die Räder suchen und möglichst keine Bremsen anfassen.

Mit der Zeit trocknet die Sache dann etwas und die Rutschpartien beschränken sich auf gewisse Regionen des Parks, wir arbeiten uns bis zu den «schwarzen» Trails hoch, Tanja legt sich noch zwei Mal hin und versucht’s mit Schlammpackungen…

440, ganz oben

Irgendwann sind unsere Fahrten dann aufgebraucht, und wir finden, dass es fĂĽr einen Geburtstags-Ausflug reicht, schliesslich wollen wir noch essen gehen, sollten dafĂĽr aber wirklich erst duschen.
Tanja erhält als Andenken noch ein Shirt vom 440-Bikepark geschenkt (nicht von mir …), und wir zotteln nach einem Erfrischungsbier ab.

Der angepeilte Campingplatz ist zwar nicht gerade der Renner, aber wir haben den einen freien Platz auf einer in der nähe gelegenen Farm verpasst und sind so zumindest in der Nähe von South Auckland, wo ich ein Restaurant eruiert habe. Formell soll’s nicht sein, aber zumindest ein Geburtstags-Hamburger erlauben, der nicht gerade aus dem Schnellimbiss kommt. Red Earth Eatery heisst die Kneipe und ist ganz angenehm.

Happy Birthday T, das Geschenkli gibt’s dann am Sonntag in Biel …