Un kilomètre à pied…

Die Nacht am Meer war wunderbar – am Morgen werden wir von sanften Wellen und blauem Himmel begrüsst. So lässt sich Montag machen!

Aufstehen und erst mal Kaffee machen… Bis das Gas alle ist. Zum Glück haben wir einen kleinen tragbaren Kocher, der uns das Lebenselexier doch noch zubereiten lässt. Allerdings ist nun klar, dass wir uns um einen neue Gasfüllung kümmern müssen.

Um den Beach Front Spot nicht aufgeben zu müssen, finden wir’s eine prima Idee, mit dem leeren Gasbehälter die kurzen 1.9 km zu Fuss zur Füllstation zu gehen. Schliesslich sind wir ja fit und die Tankstelle nah – wäre ja gelacht!

Wir latschen los, es wird warm und wir trotten durch ein paar zwielichtige Quartiere… Und gelangen dann lockerflockig an die Tankstelle. Der gute Mann hat etwas Mitleid mit uns – denn er füllt nicht nach sondern tauscht bloss Flaschen aus, und nur die Grossen. Super.
Er empfielht die BP-Tankstelle im Stadtzentrum – gute Idee! Die ist ja nur 4 km weit weg… Wir wägen die Optionen ab und meinen, dass das schon gehen sollte. Und gehen und gehen und gehen und gehen… Der grummlige BP-Mann füllt die Flasche auf, wir bezahlen und machen uns auf den Rückweg. Der beträgt wiederum 2 km und ich hab’s langsam gesehen. So ohne Zmorgen in der Hitze ist ja noch eins – aber wir (resp. Aeschi, der stur nicht tauschen wollte) schleipfen noch 15 kg Gasflasche-mit-Füllung rum.

Endlich! Am Horizont steht Mathilda. Endlich gibt’s einen weiteren Kafi und Zmorgen am Meer mit unschlagbarer Aussicht! Der Fussmarsch war retrospektiv in Ordnung – es ist ja nicht so, als hätten wir einen vollgepferchten Terminplan und stressigen Tag vor uns : )