Mount Victoria & Schweizer Abend

Die andere offenbar coole Bike-Option in unserer Nähe sind die Trails vom Mount Victoria runter. Da Rod quasi um die Ecke wohnt, drängt sich das heute quasi auf. 

Die Sonne scheint und es wird relativ schnell ziemlich heiss, in Kombination mit der immer noch etwas nassen Vegetation kommt das Klima bald tropisch daher. Wir pedalieren auf den Mt. Victoria hoch und machen den Touri-Stop auf der Aussichtsplattform. Heute sieht man wesentlich weiter und über die Stadt, den Hafen mit der Fähre, die wir morgen nehmen etc. 

Wir wollen den Super D Trail fahren und biegen um die Ecke auf den Parkplatz – und sehen den gestrigen Pete vom Team RTD mit einer Truppe, die er eben hochgefahren hat! Er meint, zwei Plätze hätte er noch, wir sollen einfach mit den Jungs den Super D runter und dann mit ihm wieder hoch fahren. Mir muss man das nicht zweimal sagen, wenn ich hochgefahren werden kann!

Die kleine Gruppe ist einverstanden, dass wir uns anhängen – und los geht’s! 
Ich kenn den Weg nicht und fahre etwas verhalten; offenbar zu verhalten, denn ich hab keine Chance, den Jungs zu folgen… Aeschi wartet und wir schlagen uns einmal mehr durch Karten und Wald, den Anschluss haben wir längst verloren. Den Transport nach oben hab ich mental bereits gestrichen, wir diskutieren, ob sich ein erneuter Aufstieg lohnt und finden, dass man das nochmals tun müsste. 

Wir tschalpen los, um die Ecke – und sehen die anderen! Super – ich komm doch noch zur Hochfahrt! 
Da nun ein etwas schwieriger Trail ansteht, bleib ich bei Pete im Bus hocken und fahr mit ihm zum nächsten Treffpunkt. Wir plaudern und warten, laden die jungen Wilden wieder auf und fahren weiter zum Polhill Reserve für eine lange Abfahrt. 

Die kann auch ich fahren und die Jungs sind wirklich sehr zuvorkommend und warten immer mal wieder. Die Abfahrt ist schnell und abwechslungsreich, lustig – und endet mitten im Te Aro Gebiet (Stadtteil von Wellington), in dem auch meine aktuelle Lieblingsbrauerei steht – das Garage Project. Nein, wir trinken nicht immer – aber nach einem anstrengenden Tag mit viel Schwitzen ist ein Bier verdient.

Austrinken, zurückpedalen, duschen, in die Stadt uberen. Wir treffen uns heute zu einem Schweizer Abend mit Matti und Martina (Berner, die wir 1 x auf dem See gesehen haben) und Elo & Jönu (Nidau, Bike etc.). Nach dem Apéro geht’s wieder zu Grill Meats Beer – weil’s so fein ist und man das eigentlich täglich machen könnte.