Nelson / Hira

Sodeligen, seit Tagen sind wir bei Haltmeiers und geniessen die Gastfreundschaft.

2 Tage war erstmal Velopause. Einerseits hat’s geschüttet und war wirklich von allen Seiten fescht nass, andererseits hatte meine Gabel vom Nomad schon nen Service nötig.
Ich also um 8 Uhr morgens den Göppel gewaschen und dabei von Mücken überfallen worden, was wider zu total verbeulten, jukenden Fussgelenken führte … Dann hat Gravity Nelson das Velo gekriegt, Tanja und Dan French Toast und Tom (einhändig) und ich Eggs Benedict in einem Kaffee namens Lambretta. Noch etwas erfolgloses shoppen und sonst mit dem Regenschirm durch Nelson City spazieren.
Der Folgetag ähnlich. Weniger regen aber nicht mehr Aktivität on unserer Seite, Frühstück im Lambretta. Dafür Rechnungen bezahlt (Merci Erwin für die Fotos der Einzahlungsscheine) und etwas sonstigen Bürokram, schliesslich haben wir Haltmeiers Internet und Strom.

Abends dann noch Geburtstagsgeschenkli für Tom, der am Freitag ein knappes Jahr älter wird, kaufen. Aus einem geplanten Luftballon wird allerlei Kram mit lustigen Hintergedanken. Dazu noch etwas Geschenkpapier im Supermarkt. In Mathilda verpackt und mit Ducttape zugeklebt.

Gestern ging’s dann wieder los aufs Velo, aber erst Bertha und Agnes, Haltmeiers, mit dem Haus geerbte Hühner, füttern lernen. Tom und Cheryl lassen uns nämlich für 3 Tage alleine in ihrem Haus und gehen zu Toms Geburtstag, jetzt halt ohne Velos auf Romantik-Kurztrip.
Es geht am Morgen zurück nach Codgers: Tanja’s «face your daemons» training, auf doch noch recht feuchten, dadurch rutschigen Untergrund, bestehend aus Waldboden, Lehm und Wurzeln auf «Top Gun». Jeweils hochpedalieren natürlich inbegriffen.
Später gesellt sich noch Dan, der zuvor mit 2 lokalen Frauen «kurz» auf «Te Ara Koa» (Toms Unfallstrecke) war dazu. Tanja fährt was «blaues» runter, ich geh mit Dan auf «Smasher» in schwarz (paar Meter auf dem Hosenboden, den Rest auf dem Velo).

Den Hunger bekämpfen wir mit Salat und einem rieseigen Stück Kuchen als Nachtisch (there goes the lean lunch),  im Deville. Allgemeine Müdigkeit durch den Energiebedarf zur Verdauung befiehlt einen kleinen «Nuck» zuhause in der Haltmeier-Resdidenz.

Die angekündigten Spaghetti Carbonara by Tendu zum Abendessen fallen einem erneuten Besuch im «Silvan Forest» wo’s nach knapp 500 Höhenmetern ein paar lustig-flowige Abfahrten gibt und danach Pizza und Bier zum Opfer. T wird langsam fit …