Park-Tag
Der neue Tag startet sonnig und warm – der Sommer ist zurück!
Wir käfelen in kurzen Sachen und warten, bis es 11 Uhr ist. Der Queenstown Bikepark öffnet nämlich erst dann – vorher werden nur Touristen nach oben spediert, die dort eine Art Gokart fahren oder sich am Buffet bedienen wollen.
Wir rollen hin, lösen eine Tageskarte und stehen an. Das Verhältnis zwischen Nicht-Bikern und Bikern ist zu unseren Ungunsten, weshalb das Warten für uns etwas länger geht… Schlussendlich geht’s dann doch aufwärts.
Die paar blauen Tracks sind ideal zum Einrollen und Warm-werden. Für den zweiten Run schlagen die beiden Jungs eine schwarze Piste vor, die “ganz einfach” ist. Ich verlass mich drauf und folge den beiden.
Mein Verständnis von “einfach” unterscheidet sich offenbar frappant von ihrem. Ich sterbe ein paar tausend Tode, schiebe hier, fluche dort und schaffe es aber heil runter. Die beiden meinen, das sei wirklich einfach – und wir probieren’s am besten nochmal.
So geht’s dann rund den ganzen Tag und schlussendich krieg ich die schwarze Armageddon-Piste dann doch gebacken. Immer noch ein bisschen mit Schiss, aber mit wesentlich mehr gutem Gefühl als noch am morgen… Aeschi und Dan beweisen viel Geduld mit Warten und Tipps geben – mir hilft’s auf jeden Fall.
Später bin ich dann ziemlich im Eimer, so dass wir lediglich zum Znacht in die Stadt latschen wollen, um kurz etwas zu essen.
Kommen tut’s natürlich anders. Nach der leckeren Pizza schlägt Aeschi Glace oder Bier vor – oder beides. Wir entscheiden uns natürlich für letzteres und tingeln weiter in die Atlas-Bar, wo sich die ganzen Mountain Biker treffen. Es hat ein paar Berühmtheiten unter den Gästen, die Dan uns mit Fingerzeigen herauspickt – wirklich kennen tu ich ja niemanden.
Dennoch: Beim Holen der 2. Runde werd ich beim Zahlen gefragt, ob ich Einheimisch sei… Nein, leider nicht – ich krieg dennoch den etwas günstigeren Queenstown-Bewohner-Bier-Preis.


Noch ein Abstecher in die Gelateria Mrs. Ferg und ab ins Bett – ich kann mich schier auf den Beinen halten.
Unterwegs noch die entscheidende Frage für die nächste Generation:
