Ohne Töipelen in Taupo

Frisch ist’s, heute Morgen. Auch wenn wir das nicht wahr haben wollen, der Herbst kommt.
Wir werden von «hungrigen» Enten überfallen. T füttert sie und später uns, ich koch Kaffee im Tschinggeböiler.

Verfressene Biester (links, die mit den Federn 🙂

Dann aber ab, denn T hat gestern noch entdeckt, dass es hier nen Bikepark gibt, «Technical Crosscountry» ist das Maximum, aber was soll’s. Wir sassen schon gar zu lange nicht mehr auf den Göppels und so sauber wie nach den letzten X Tagen Regen und der Wäsche für ins Auto (damit wir auf der Fähre nen halben Meter kürzer sind) waren die schon lange nicht mehr. Zeit sie wieder in ihr gewohntes Element und uns zu etwas höherem Puls zu bringen.

Craters Mountainbike Park darf nur mit einer Mitgliedschaft im lokalen Club oder einem einwöchigen Besucherpass betreten werden. Also kaufen wir den bei der Velovermieteung/Souvenirshop/Heliplattform/Kaffee, werden noch vom übereifrig/-freundlichen Mann im Shop zu Höchstform motiviert und strampeln vom Parkplatz aus los.

Craters MTB Park – keine Krater gesehen …

Die Trails sind wie erwartet recht einfach, tut aber gut sich auf dem Velo zu bewegen. Zudem ist die Umgebung recht abwechslungsreich, wenn auch kraterlos. Immerhin gibts Pinienwald, dann Farne, dann beides. Dann «Schintibäume», dann wieder Pinien, dann Holzschlag (uups, war das etwa gesperrt ?), dann wieder Farn.
Manchmal geht’s nach oben, manchmal nach unten. Oft auf Piniennadeln, dann wieder auf hartem Sand.
T flucht erstaunlich selten, ich muss auch beunruhigend wenig auf sie warten … hat da wer trainiert ? Jedenfalls brauch ich schon längeren Vorsprung um das Bat-Phone (unser rotes NZ-iPhone) zu zücken und mal Fotos machen zu können.

wo ist der Tendu ??

Nach 2 Stunden haben wir den grösseren und schwierigeren Teil gesehen und wir lassen’s gut sein. War schön, aber jetzt brauchen wir ein Bier und schauen schonmal ob Oli’s Campingplatz-Empfehlung in Rotorua noch ein Plätzchen für uns hat. Er hat.

Ein Nomad stand im Wald