Hochsommer
Ciao Christchurch, ciao Deutsche Enklave mit all deinen ankommenden und abfliegenden Germanischen Campern… Wir ziehen dann mal weiter!
Wir peilen Wanaka an – der nächste Pflicht-Stop jedes NZ-Reisenden. Die Strecke zieht sich mit 5.5 h Fahrzeit ziemlich – allerdings ist dazwischen auch nicht viel zu sehen oder zu machen. Wir schunkeln mit Mathilda über Farmland, an Schafherden vorbei, durch Wälder und über viel, viel, viel Land… Vorbei an Tekapo (schon gesehen), Twizel (scheint unspektakulär) direkt nach Wanaka, wo wir am späteren Nami ankommen.

Unterwegs machen wir uns etwas Sorgen um das gute Tildi: Plötzlich kommt keine kühle Luft aus der Klimaanlage mehr! Klar, es geht streng bergauf und wir sind seit rund 4.5 unterwegs, aber das sollte doch kein Problem sein? Aha – vielleicht liegt’s daran, dass draussen mittlerweile 35.5° herrschen! Heiliger Bimbam – damit haben weder wir noch die von der Wetterhervorsage gerechnet! Klar, dass die gute Mathilda das nicht so einfach wegsteckt…

Zufälligerweise ist meine CAS-Schulfreundin Sabine mit ihrem Freund auch in Wanaka, weshalb wir uns spontan auf ein Znacht verabreden. Da unser Camping ziemlich ausserhalb liegt, leisten wir uns ein Taxi und treffen die beiden Berner im kleinen Käffchen. Viel hat’s nicht in Wanaka – aber definitiv genügend, um sich die Zeit zu vertreiben.
Bei Bier und Pizza plaudern wir über Reisepläne, Vorhaben und das letzte CAS – und das bei immer noch unglaublichen Temperaturen. Es ist noch immer heiss (nicht warm), obwohl die Sonne längst unter gegangen ist.
Später im Camper lassen wir auch die hintere Tür und das Schiebefenster offen, damit wenigstens das Gefühl von einer kleinen Briese aufkommt…