Die Stadt der Königin
Ein neuer Tag, erneut hohe Temperaturen.
Wir entscheiden uns für ein mehr oder weniger frühes Aufstehen, um im Sticky Forest nochmals etwas herum zu kurven; Dan kennt den Park noch nicht und will gucken, was es gibt.
Wir düsen los und spielen im Wald. Für mich gilt es, die beim letzten Mal ausgelassenen Baustellen nochmals genauer zu betrachten und mich diesen zu stellen. Gesagt, getan, wenn auch mit mehreren Anläufen… Naja – sonst wird man ja nie besser!


Der Sticky Forest ist eher klein und nach rund 2 Stunden haben wir’s gesehen. Ein paar Brötchen auf dem Parkplatz und zurück ins Zentrum, um doch noch etwas richtiges zu Essen. Der Wind weht einmal mehr heftig – für mich zu heftig für’s Kiten, da der 10-er Schirm für den Wind und mich doch zu gross ist.
Beim Mittagessen schlägt Dan vor, man könnte doch einfach nach Queenstown fahren: Es ist rund 13 Uhr, die Fahrt dorthin etwas über eine Stunde – und die Lifte fahren bis 20 Uhr…
Hhhmm… verlockend. Wir überlegen, wiegen die Vor- und Nachteile ab und behalten dabei im Hinterkopf, dass der kommende Dienstag, 6.2. ein Feiertag ist. Queenstown wird am Wochenende bestimmt voll sein.
Umso mehr Grund, Donnerstag und Freitag zum Fahren im Park zu nutzen! Los gehts weiter südwärts über steile Pässe Richtung See und Touristen-Hochburg. Kurz vor der Abfahrt reservieren wir noch 2 Camping-Plätze für 2 Nächte (sicher ist sicher).
Statt teuer in der Stadt zu parken, nisten wir uns kurzerhand auf dem Queenstown Camping ein, der in Marschdistanz zum Zentrum steht. Umziehen, Helme und Protektoren auf und ab zur Gondel! Die Vorfreude ist bei allen gross, das Wetter perfekt, die Zeit stimmt ideal für einen 4 Stundenpass, die Schlange zum Anstehen mit Bike ist eigentlich keine… Was könnte jetzt noch schief gehen?
Ah… so sieht’s aus! Der Bikepark ist seit 13 Uhr geschlossen, aufgrund grosser Feuergefahr. Super – wir gucken dumm aus der Wäsche.

Nichts mit Biken; etwas ärgern tut’s mich schon. Schliesslich sind wir genau deshalb hergekommen… Hier hilft nur ein Bier in der Stadt. Später werden’s noch ein, zwei mehr, gepaart mit einem Burger vom legendären Fergburger. Die Stimmung wird etwas besser – danach aber wieder gedämpft vom einsetzenden Regen, der für morgen angekündigt ist und als intensiv zu erwarten ist. Naja – immerhin haben wir einen Platz für Mathilda und ein kuschliges Duvet.